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Laut Brunnbauers und Wikipedia Tagebuch und Wikipedia wurde Engelbert Dollfuß 1932 Bundeskanzler. Er wurde 1934 von Nationalsozialisten ermordet. In den von Brunnbauers Tagebuch genannten „Inspektionsgebieten“ gab es in Mauthausen "Unruhe", er musste als Kurier in einige Fälle eingreifen. Nach seiner Kurierfahrt war er wieder in Leonfelden zurück. Laut Brunnbauers Tagebuch wollte Inspektor Hirsch (Der Leiter des Albendorfer-Postens) ein Verhör in der Kanzlei durchführen (denn im „Bergholz“ hatte jemand ein Feuer entfacht), allerdings gelang es Brunnbauer ihm das auszureden. Etwas später wurde das Verhör doch durchgeführt, Brunnbauer erzählte er hätte einen Brief von München erhalten in dem stand, dass er zu Hitlers Geburtstag ein Feuer entfachen soll. (Es geschah am 20. April, am Hitler Geburtstag)

Ferdinand las viele Bücher und trat 1929 dem „Hitler-Jugend-Verband-nationalsozialistischer Jungarbeiter“ Ortsgruppe Linz bei.


Bald brachte er seinen Stiefvater so weit, eine natsoz. Kundgebung zu besuchen. Durch Stundengeben verbesserte er seine Finanzielle Lage. Am 21. September 1931 trat er dem NS-Lehrerbund bei.
„In der HJ übten wir eine wachsende Tätigkeit aus. Zu dieser Zeit stand der „Deutsche Mittelschüler-Bund“ vor seiner Auflösung.“

Damals musste man jahrelang warten, um einen Eintritt ins Berufsleben zu erreichen, doch ihm wurde dies durch ein "gnädiges Schicksal" erspart. Bereits vor der Reifeprüfung erschien ihm ein unbekannter Pfarrer und Konrektor von Gallneukirchen und bot ihm die Stellung eines Lehrers und Erziehers an der Ev. Privatvolksschule und Waisen-und Rettungsanstalt Weikersdorf an. Er nahm das Angebot mit großer Freude an. Doch es musste zwischen ihm und einem weiteren Mitbewerber ausgewählt werden.

Am 26. Juli erhielt er dann die freudige Mitteilung, dass er einstimmig gewählt worden war. Dies war der Zeitpunkt, wo er selbständig und unabhängig seine Zukunft selbst gestalten konnte. Am 15.09.1932 zog er nach Weikersdorf. In Weikersdorf befand sich damals die Bezirksleitung der NSDAP, als er sich bei ihm meldete wurde er bald in den Dienst der Bewegung eingespannt. Seine erste Funktion war die eines „Bezirksinspekteurs“, und er musste deshalb alle Monat einmal das Gebiet des Bezirkes durchstreifen und laufend überwachen. Dies erledigte er mit einem Fahrrad.

Weil es in Weikersdorf keine SA gab, ging er zur SS, welche in Österreich streng verboten war.


„Hitler ist Reichskanzler geworden!“ (1933) In Innsbruck ist die NSDAP die stärkste Partei, dort besetzte sie die absolute Mehrheit.

Die Gauleiter begeben sich nach Bayern und am 19. Juni 1933 ist es so weit: Die NSDAP ist in Österreich verboten! 1933 – Man versuchte einen neuen österr. Patriotismus zu konstruieren. In der Reichswehr, die nun Bundesheer heißt, werden die altösterr. Uniformen eingeführt. Er führt an, dass er für seine Buben immer da war und es auch keinen Tag gab, an dem sie nicht mit einer heiteren oder gruseligen Geschichte zu Bette gingen. Er fand es faszinierend mit welcher Begeisterung die Kerle bei der Sache waren. Es machte ihn traurig keinen gleichaltrigen Kamaraden zu haben. (vgl. Erinnerungen, Brunnbauer 1, Seite 15)