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Da Brunnbauer mit dem überzeugten Glauben an Hitler und den Nationalsozialismus aufgewachsen ist, glauben wir, dass es uns in diesen Zeiten genauso ergangen wäre, wie der Mehrheit der Menschen damals. Dennoch können wir nicht verstehen, dass man auch nach der grauenvollen Kriegszeit und den Ereignissen des 2. Weltkrieges immer noch so ein überzeugter Nationalsozialist sein hat können. Brunnbauer hat immerhin zwei Weltkriege überlebt. Dass man da noch an Eroberungen mit Waffen glauben kann, das wundert uns doch sehr.


Einschätzung:

Wir finden, dass die Not früher, die Wurzel vielen Übels war. Viele Menschen wurden ohne Grund umgebracht. Zum Glück ist unsere heutige Zeit nicht mehr so grausam. Schade, dass Ferdinand seinen Traumberuf Pfarrer nicht verwirklichen konnte. Er hätte sonst bestimmt ganz anders gehandelt…
Einen entscheidenden negativen Einfluss und die Entscheidung zu den Nazis zu gehen, gab es sicher auch, weil viele seiner Verwandten innerhalb von kurzer Zeit starben. Er konnte das nur schwer verarbeiten. An seiner Stelle hätte ich mehr gekämpft für meinen Traumberuf. Ich hätte mich aus der Sache mit Hitler und den Juden rausgehalten, da es sowieso nur Probleme gemacht hätte. Aber das sagt sich im Nachhinein auch leicht. Es wurden einfach zu viele Leute unfair behandelt damals. Wahrscheinlich dachte er zu wenig nach, und so begann er seinen großen Fehler, den Fehler seines Lebens, den Nazis nachzulaufen. Er war sich der Tragweite der Entscheidung aber am Anfang sicher nicht bewusst.

Wir fanden es sehr interessant und ergreifend, wie sein Leben damals war. Wenn man jetzt und damals vergleicht, hat sich einiges positiv geändert. Als wir gelesen haben, dass viele Leute so schnell hintereinander gestorben sind hat uns das sehr berührt. Und deshalb denken wir, dass Ferdinand die Tragödie nie richtig verarbeitet hat.